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alemannische Gräberfunde auf der
rechten Donauseite gegenüber des heutigen Stadtkerns beweisen
eine Besiedlung im frühen Mittelalter. Auch der Name der Stadt
(vgl.
-ingen) deutet auf eine alamannische Gründung hin.
Der Name Fridingen wurde erstmals im
Jahre 861
in einer Urkunde des Klosters
St. Gallen erwähnt. Die Erhebung zur Stadt erfolgte
1372.
Vom hohen Mittelalter bis in die Napoleonische Zeit war das zur
Grafschaft Hohenberg gehörige Fridingen meist Teil von
Vorderösterreich. Es behielt seinen Charakter als
Ackerbürgerstadt mit seinem bis heute erhaltenen schlichten,
aber zweckmäßigen Fachwerkhäusern, die innerhalb der engen
Stadtmauer sowohl als Bauern-, Handwerker- und Wohnhäuser
dienten, bis ins frühe 20. Jahrhundert.
Zunächst war das mittelalterliche
Ifflinger-Schloss innerhalb der Stadtmauer Sitz der
oberhohenbergischen Verwaltung. Das zwar städtische, jedoch sehr
abgelegene Fridingen verlor seine politische Bedeutung mit der
Verlegung des Verwaltungssitzes in das dörfliche, jedoch
wesentlich verkehrsgünstigere
Spaichingen während des 17. Jahrhunderts.
1806/07
fiel Fridingen an
Württemberg und gehörte fortan zum württembergischen
Oberamt Spaichingen bzw. später zum
Oberamt/Landkreis Tuttlingen.
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