Geisingen  
Geisingen,

667 m ü. Meeresspiegel,
ca. 6.272 Einw.
Die Stadt Geisingen ist einer der ältesten Orte der Umgebung und wurde schon 764 in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Ca. 500 Jahre später erhielt Geisingen die Stadtrechte. Eine frühe Blüte bescherten im 16. Jh. die Fürstenberger, die ihren Regierungssitz für drei Jahrzehnte hierher verlegten. 1580 wurde sogar ein  Kaufhaus gegründet. Mit dem Dreißigjährigen Krieg kam aber der Niedergang und so recht erholte sich Geisingen nie bis zum 19. Jahrhundert, als sich die ersten Industriebetriebe ansiedelten.

Die Stadt Geisingen mit ihren Ortsteilen Aulfingen, Gutmadingen, Kirchen-Hausen und Leipferdingen liegt im Südwesten des Landkreises Tuttlingen an der jungen Donau. Geisingen gehört zur Landschaft der Baar. Die breite Hochebene der mittleren Baar verengt sich hier zwischen dem Wartenberg, dem nördlichsten Kegel des Hegau- Vulkanismuses, und des ihm gegenüberliegenden Höhenrückens, der „Länge", zu einem schmalen Tal, das die Donau Richtung Osten weiterführt.

 
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