Donaueschingen  

Stadtgeschichte

Der Ort wurde 889 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1283 belehnte Rudolf von Habsburg den Grafen Heinrich von Fürstenberg mit der Grafschaft Baar und Donaueschingen. Damit war auch das Recht verbunden, Bier zu brauen.
Hier hat die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei ihren Ursprung. Im Jahre 1488 ging der Ort in den Besitz der Grafen von Fürstenberg über. Seit dem frühen 18. Jahrhundert ist der Ort die Residenz der Fürsten von Fürstenberg. Im Jahr 1806 fiel Donaueschingen an das Großherzogtum Baden und erhielt 1810 das Stadtrecht. Am 5.August 1908 fiel ein großer Teil der Stadt einem Brand zum Opfer. 125 Wohnhäuser
und 158 Nebengebäude wurden ein Raub der

Donaueschingen um 1900

Flammen, 221 Familien sind obdachlos geworden. Der Gebäudeschaden belief sich auf ca. 2,5 Millionen Goldmark. Der wieder aufgebaute Stadtkern gilt städtebaulich als einzigartige Anlage in Südwestdeutschland.
 
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